Knabenschiessen

Datum: 14. September 2026

Kein Unterricht an diesem Tag.

Die Ursprünge des Knabenschiessens, welches heuer als grosses Zürcher Volksfest gefeiert wird, gehen zurück auf das 16. Jahrhundert. Von einer «Knaben Schiesset» sprechen die Akten erstmals im Jahre 1656. Am 20. September stiftete das Säckelamt der Stadt Zürich versilberte Gabenpfennige mit blauen und weissen Bändeln für 144 Knaben. Die Burschen hatten an einem Schützenwettbewerb teilgenommen, der einen mehrwöchigen Drillkurs unter der Leitung eines Hauptmanns abschloss. Solche paramilitärischen Übungen gab es seit 1637. Irgendwann verschwanden sie wieder.

Das jährliche Knabenschiessen aber konnte sich an wechselnden Schauplätzen über die Jahrhunderte hinweg halten. Seit 1899 wird das beliebte Volksfest unter dem Motto «Knabenschiessen – eine lebendige Tradition» von der Schützengesellschaft der Stadt Zürich im Albisgütli organisiert.

Ab 1991, zum 700. Geburtstag der Eidgenossenschaft, wurden zum ersten Mal auch die Mädchen zum Schiessen zugelassen. Heute wird unter Mädchen und Knaben der Stadt und des Kantons Zürich der Schützenkönig oder die Schützenkönigin ermittelt, gekrönt und würdig gefeiert.

Wer mehr wissen will: Knabenschiessen.