Coronavirus – Massnahmen der K&S Zürich

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte

In einer Krise wird das Besondere normal und das Normale besonders.

Ab dem 8. Juni wird die K&S Zürich wieder vollen Unterricht anbieten. Die Unterrichtszeiten und die Fächer entsprechen dem Stundenplan, welcher vor der Schulschliessung Gültigkeit hatte.

Das Coronavirus ist dann aber nicht einfach verschwunden und die Ansteckungsgefahr bleibt bestehen. An der K&S werden deshalb weiterhin die immer noch äusserst wichtigen Schutzregeln eingefordert:

Bitte besprechen Sie diese Massnahmen mit ihren Kindern und machen Sie sie darauf aufmerksam, dass sie in der Schule, auf dem Schulweg und im Training unbedingt eingehalten werden müssen. Die geringe Zahl von Ansteckungen können wir nur dann weiterhin auf tiefem Niveau halten, wenn wenigstens diese Grundregeln eingehalten werden.

Im Mittagsclub gelten zusätzlich besondere Schutzmassnahmen (des BAG): Die Verpflegung erfolgt wenn möglich zeitlich gestaffelt/Keine Essensselbstbedienung durch Schülerinnen und Schüler, alle Speisen werden von Betreuungspersonen geschöpft/Keine Besteckbedienung durch Schülerinnen und Schüler/Die Schülerinnen und Schüler werden angehalten, Essen und Getränke nicht zu teilen/Für die Essensausgabe sind die auszugebenden Speisen soweit möglich abzudecken und Abstandsmassnahmen für das bedienende Personal einzuhalten/Plexiglasscheiben, wo der Abstand zwischen Schülerinnen und Schülern und dem Betreuungspersonal nicht eingehalten werden kann/Zusätzlich stehen für das Küchenpersonal Schutzmasken zur Verfügung, wenn die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann.

Alle baulichen Veränderungen sind in Auftrag gegeben, so dass wir gut geschützt in die Mittagsbetreuung starten können. Beachten Sie, dass ab dem 8. Juni wieder die „alte“ Verpflegungsordnung gilt und nur Schülerinnen und Schüler im Mittagsclub essen dürfen, die angemeldet sind.

Uns Schulleitenden ist es ganz wichtig, Ihnen an dieser Stelle für Ihre Unterstützung, Ihre Anstrengungen während des Fernunterrichts und Ihr Vertrauen in die Arbeit der K&S zu danken.

Wir schätzen das sehr und es hilft uns, die aussergewöhnliche Zeit erfolgreich zu meistern.

 

——————————————————————————- Bis am 8. Juni 2020 gilt:

Jeder neue Morgen ist ein neuer Anfang unseres Lebens.

Jeder Tag ist ein abgeschlossenes Ganzes.

Dietrich Bonhoeffer

 

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler

Der Bundesrat hat die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts beschlossen und die Stadt Zürich hat zusammen mit dem Kanton Zürich eine Strategie verabschiedet, wie vom 11. Mai bis zum 8. Juni der Präsenzunterricht stattzufinden hat. An die Vorgaben der Stadt Zürich sowie die Grundprinzipien des Bunderates zur Ausarbeitung eines Schutzkonzepts der Schulen hält sich selbstverständlich auch die K&S Zürich.

Die K&S hat ein Konzept erarbeitet, wie bis zum 8. Juni mit den offiziellen Vorgaben unterrichtet wird. Dabei war es uns wichtig, den besonderen Umständen unserer Schülerinnen und Schüler (SuS) Rechnung zu tragen.

Für die K&S Zürich gelten vom 11. Mai bis zum 8. Juni folgende Prämissen:

Die K&S Schülerinnen und Schüler werden bis 10. Mai 2020 zu Hause lernen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen möglichst wenig reisen und zu Zeiten, in denen der öffentliche Verkehr am wenigsten belastet ist. Der Präsenzstundenplan wurde deshalb reduziert. Die SuS werden in zwei Gruppen zu maximal 15 Jugendlichen eingeteilt. Diese Gruppen bleiben während der gesamten vier Wochen die gleichen und dürfen nicht vermischt werden. Beispiele für Gruppeneinteilungen: Mo/Do Gruppe oder Di/Fr Gruppe.

Die Unterrichtszeiten sind wie folgt fixiert:

MJK 1, 2 & 3:       10:45 – 12:15, Pause mit Sandwich, 12:45 – 14:15

MJK 4 & 5:           10:15 – 11:45, Pause mit Sandwich, 12:15 – 13:45

MJK 6 & 7:           11:15 – 12:45, Pause mit Sandwich, 13:15 – 14:45

Die SuS kommen also an zwei Tagen zur Schule, die übrigen drei lernen sie zu Hause. Wir erwarten weiterhin ein tägliches Lernpensum von 4 Stunden pro Tag.

Während der Unterrichtszeiten dürfen keine Trainings eingeplant werden. Die Schule hat Priorität.

Die SuS werden während ihrer gesamten Anwesenheit von uns betreut. Alle erhalten in der Pause im Mittagsclub Sandwiches zur Verpflegung. Die SuS sind auch in dieser kurzen Ruhezeit in der gleichen Gruppe wie im Unterricht, verlassen das Schulhaus Areal nicht und sind angehalten den notwendigen Abstand zueinander einzuhalten. Die Bestellungen für die Sandwiches erfolgt über einen Link und muss bis am Donnerstag, 7. Mai, erfolgt sein.

Das Schulhaus Hohl funktioniert dank seiner zwei Treppenhäuser im Einbahnsystem: Es wird durch den Haupteingang betreten und durch einen anderen Eingang verlassen. Die SchülerInnenwege kreuzen sich also nicht.

Die BAG Prinzipien des für uns verbindlichen „Schutzkonzeptes für obligatorische Schulen“ werden sorgfältig und nachdrücklich umgesetzt.

Die SuS haben seit vielen Wochen wenige oder keine öffentlichen sozialen Kontakte mehr gepflegt, keine ÖVs benutzt und keine Trainings besucht. Sie sind deshalb vielleicht nicht gewohnt, die immer noch äusserst wichtigen Schutzregeln einzuhalten:

Bitte besprechen Sie diese Massnahmen mit ihren Kindern und machen Sie sie darauf aufmerksam, dass sie in der Schule, auf dem Schulweg und im Training unbedingt eingehalten werden müssen.

Das neue Coronavirus ist immer noch da. Wir müssen uns leider darauf einstellen, längere Zeit mit ihm zu leben. Um das Risiko einer erneuten starken Verbreitung zu reduzieren, müssen wir alle weiterhin konsequent die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen sowie unnötige Kontakte vermeiden. Halten Sie sich an die Empfehlungen und Massnahmen des Bundesrates, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Besten Dank.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an die Schulleiter René Scheidegger oder Beat Wenger

Wir wünschen Ihnen beste Gesundheit und danken herzlich für Ihre Solidarität, Ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Ihre Geduld.

Bleiben Sie zuversichtlich und hebed Sie sich Sorg!

Die Schulleitung

Coronavirus – Offizielle Beschlüsse und Weisungen zu Vollbetrieb und Zeugnis

Das Volksschulamt des Kantons Zürich (VSA) hat am 29. Mai 2020 beschlossen, dass die obligatorischen Schulen im Kanton Zürich ab dem 8. Juni 2020 wieder den Vollbetrieb aufnehmen. Was dies bedeutet, entnehmen Sie hier. Stadtrat Filippo Leutenegger teilt den Schulen gleichentags mit:

Gerne informiere ich kurz über einige wichtige Punkte zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts und der Betreuung:

  1. Wiederaufnahme des vollen Unterrichts

Die Beschränkungen der Gruppengrössen für Schulklassen und in der Betreuung sind aufgehoben und der Unterricht findet wieder nach normalem Stundenplan statt. Auch die Tagesstrukturen werden wieder im gewohnten Umfang angeboten. Freifächer, freiwillige Kurse sowie HSK-Unterricht können ebenfalls wieder im Präsenzunterricht stattfinden.

Die Abstandsregeln unter erwachsenen Personen sowie Erwachsenen und Kindern sollen weiterhin eingehalten werden. Auf das Händeschütteln wird verzichtet und ein besonderes Augenmerk auf die Oberflächen- und Gegenstandshygiene gelegt. Die Unterrichtsräume müssen ausreichend gelüftet werden. Dies sollte mindestens nach jeder Lektion geschehen.

Das Verbot von klassenübergreifenden Veranstaltungen, Klassenlagern und Exkursionen bleibt bis zu den Sommerferien bestehen.

  1. Wiederaufnahme Regelbetreuung und Tagesschule

Vom 16. März bis zum 8. Juni konnten die Schulen keine Regelbetreuung anbieten. Daher werden für diese Zeit keine Rechnungen gestellt.

In Bezug auf die Wiederaufnahme der Regelbetreuung sowie des Tagesschulbetriebs werden die Eltern direkt informiert.

Es gilt zu beachten, dass die Fristen für eine allfällige Änderung und Kündigung der bestehenden Betreuungsvereinbarung sowie für eine Abmeldung der gebundenen Mittage im Bereich der Tagesschulen sehr kurz gesetzt sind.

Die Eltern werden heute in einem Newsletter ebenfalls über die Wiederaufnahme des schulischen Regelbetriebs informiert.

Ich wünsche allen einen guten Start in den Regelbetrieb und grüsse herzlich.

Filippo Leutenegger, Stadtrat

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Der Bildungsrat des Kantons Zürich hat am 20. April 2020 beschlossen, dass in den Zeugnissen der 2. bis 6. Klasse der Primarschule und der Sekundarschule für das zweite Halbjahr des laufenden Schuljahrs keine Zeugnisnoten gesetzt werden. Anstelle der Note wird die Bemerkung «nicht benotet» und ein Verweis auf die Coronapandemie eingefügt.

Die Bildungdirektion hat hierzu eine Medienmitteilung publiziert.

Detaillierte Informationen und Erwägungen finden Sie im Bildungsratsbeschluss und unter Zeugnisse&Absenzen.

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Stadtrat Filipp Leutenegger hat einen Newsletter versandt, in dem alle wichtigen Punkte zum Bundesratsbeschluss vom 29. April 2020 zusammengefasst sind und bekanntgegeben wird, wie die Stadt Zürich diesen Beschluss umsetzt. Hier die leicht gekürzte Fassung seines Newsletters:

Der Bundesrat hat den Kantonen definitiv die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts per 11. Mai erlaubt. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat ein Schutzkonzept für die Volksschule kommuniziert.

Gerne fasse ich die wichtigsten Punkte für die Stadtzürcher Volksschule kurz zusammen.

Organisation des Präsenzunterrichts ab 11. Mai bis 8. Juni 2020

Der Präsenzunterricht findet bis mindestens 8. Juni mit einer Klassengrösse von max. 15 Kindern und Jugendlichen und einem um rund die Hälfte reduzierten Stundenplan statt. Der Unterricht beschränkt sich auf die sechs obligatorischen Fachbereiche gemäss Lehrplan 21 (Sprachen; Mathematik; Natur, Mensch, Gesellschaft; Gestalten; Musik; Bewegung und Sport). Die Unterrichtsgruppen sollen möglichst konstant bleiben und nicht gemischt werden. Die Schulen erstellen einen entsprechenden Sonderstundenplan, der Ihnen nächste Woche zugestellt wird.
Der Tagesschulbetrieb und die Regelbetreuung werden bis zum 8. Juni ausgesetzt.

Schulpflicht / Regelung von Absenzen

Ab 11. Mai ist die Teilnahme am Präsenzunterricht obligatorisch. Falls in Ihrem Haushalt besonders gefährdete Erwachsene oder Kinder leben, dürfen Sie sich mit Ihrer Schulleitung in Verbindung setzen, damit eine entsprechende Lösung gefunden werden kann.

Klassenlager, Schulveranstaltungen

Die Zürcher Schulpflege hat am 28. April 2020 beschlossen, sämtliche bis zu den Sommerferien 2020 geplanten schulischen Veranstaltungen wie Klassenlager, Schulreisen, Exkursionen oder Projektwochen abzusagen. Auch klassenübergreifende Veranstaltungen wie Schulhausfeste, Sporttage, Projektwochen, Theateraufführungen, Lesenächte usw. finden nicht statt. Gleiches gilt für Elternabende.

Wiedereröffnung Sport- und Badeanlagen

Die breite Öffentlichkeit kann voraussichtlich ab dem 8. Juni die Sport- und Badeanlagen unter Einhaltung von Auflagen wieder nutzen.

Herzliche Grüsse

Filippo Leutenegger, Stadtrat
Vorsteher Schul- und Sportdepartement

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Im Zusammenhang mit den Konsequenzen des Coronavirus für das Bildungssystem hat die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) am Donnerstag, 2. April 2020, gemeinsame Grundsätze und Massnahmen verabschiedet. Ziel der EDK sind schweizweit einheitliche Lösungen für die Schulstufen.

Für den Bereich der Obligatorischen Schule gelten folgende Grundsätze:

Das Schuljahr 2019/20 wird in allen Kantonen als vollwertiges Schuljahr anerkannt. Dies gilt auch dann, wenn der Bundesrat das Verbot von Präsenzveranstaltungen verlängert.

– Die kantonal festgelegten Schulkalender für die Schuljahre 2019/20 und 2020/21 und die damit verbundenen kantonalen Regelungen der Schulferien behalten ihre Gültigkeit.

– Die Zeugnisse für das Schuljahr 2019/20 enthalten einen Vermerk, wonach der Präsenzunterricht während der Zeit der Coronapandemie ausgesetzt wurde. Im Kanton Zürich wird der Bildungsrat bis Ende April die konkreten Bestimmungen für die Ausgestaltung der Zeugnisse erlassen. (Diese Bestimmung wurde inzwischen erlassen – siehe oben)

Bis dahin soll durch die Schulen aus Gründen der Chancengerechtigkeit keine summativen Prüfungen und Lernzielkontrollen durchgeführt werden. Die Lehr- und Fachpersonen sollen den Lernprozess von Schülerinnen und Schülern mit Feedbacks unterstützen und Lerndialoge führen (formative Beurteilung).

Link Medienmitteilung und Beschluss der EDK: http://www.edk.ch/dyn/32993.php

KünstlerInnen im Homeoffice

Der ehemalige K&S Schüler Schüler Samory Flury muss sich an die Stadtgrenze St. Gallens verziehen, um dort an seinen Bewegungen arbeiten zu können. Das kurze Video lässt einen solches oder ähnliches zumindest vermuten. Samory darf momentan nicht im Theater St. Gallen auftreten und muss für die kommende Saison eine neue Auftrittsmöglichkeit suchen, was unter den herrschenden Bedingungen im Kultursektor nicht ganz einfach ist.

Wir drücken die Daumen und wünschen viel Glück! Dass Samory tanzen kann, beweist er seit Jahren.

Skateboard – Spagat zwischen Kult, Lebensgefühl und Olympia

Ab nächstem Schuljahr werden drei Sportler aus dem Bereich „Skateboard“ unsere Schule besuchen. Höchste Zeit ein paar Fakten zu präsentieren und einen spät berufenen K&S Skateboarder vorzustellen.

Das Skateboarden (Skaten) hat sich im Lauf der Jahrzehnte zu einer Sportart mit einem reichen Repertoire an Kunststücken (Tricks) und einer eigenen Begrifflichkeit entwickelt. Die Tricks bestehen dabei meistens aus Sprüngen mit dem Skateboard und werden oft in Kombination mit Drehungen des Skateboards sowie des Körpers ausgeführt. 2021 werden im Skateboarden erstmals ein Olympiasieger und eine -siegerin erkoren werden.

Wegen der weitgehend fehlenden Organisationsstruktur, seinem gewollt ungeregelten Charakter und den meistens jungen Ausübenden wird Skateboarden häufig zu den sogenannten Feizeitsportarten gerechnet. Gegen diese Einordnung spricht jedoch neben seinen subkulturellen Verbindungen die Kontinuität des Skateboardens, das nunmehr seit Jahrzehnten ausgeübt wird. Darüber hinaus stellt die Komplexität des Sports hohe Anforderungen an Durchhaltewillen und Lernbereitschaft, die dem Charakter schnell erlernbarer und schnelllebiger Trendsportarten entgegensteht. Ein Beispiel hierfür ist sicherlich Evan Smith. In dieser 15 minütigen Zusammenstellung wird ziemlich eindrücklich dokumentiert, wofür das Skaten steht.

Skateboarding war lange Zeit überwiegend männlich dominiert. Allerdings finden in den letzten Jahren auch immer mehr weibliche Personen Interesse an diesem Sport. Die Skateboardindustrie, vor allem im Bereich für Kleidung und Schuhe, passt sich dieser Entwicklung an und entwirft inzwischen Mode speziell auch für junge Frauen.

Der Ursprung des modernen Skateboardens, früher auch „Asphaltsurfer“ genannt, liegt in den 60er Jahren und entstand durch die Übertragung des Wellenreitens auf den Asphalt und Beton. Vor allem in den USA hat sich eine professionelle Skateboardszene entwickelt. Professionelle Skateboardfahrer erhalten durch Sponsorenverträge mit einer oder mehreren Firmen (meistens Hersteller von Skateboards, Unternehmen der Bekleidungsbranche oder Skateboardläden) Geld- und Sachleistungen. Ein sehr bekanntes Beispiel hierfür ist sicherlich Tony Hawk, der als Pionier des modernen Vert-Styles gilt und elf Weltmeistertitel gewinnen konnte. Mit seiner Skateboardmarke Birdhouse, dem Extremsportevent Boom Boom HuckJam, einer Videospielreihe und der Tony Hawks Foundation hat er wesentlich zur Verbreitung des Sports beigetragen. 1999 schaffte er als erster Skater in einer Halfpipe die zweieinhalbfache Drehung, den 900°, und erregte damit großes Medieninteresse.

Fast so berühmt 😉 ist unser ehemaliger Schüler Silas Meyer, der in einem Artikel im Tagblatt porträtiert wird. Silas kam als BMXler zu uns an die K&S, entwarf für seine Abschlussarbeit ein tolles Rennrad und scheint sich jetzt dem Skateboarden verschrieben zu haben. Ein guter Entscheid, wenn man das Portrait liest: Viel Spass!

Wir wünschen Silas weiterhin grosse Freude beim Skaten und viel Erfolg bei all seinen Projekten!

K&S Schüler Tim Berni erhält Einstiegsvertrag bei den Blue Jackets

Der ehemalige K&S Vorzeigeschüler und heute 20-jährige Schweizer Verteidiger wurde von Columbus beim diesjährigen NHL Draft gezogen.

Die Columbus Blue Jackets haben Tim Berni mit einem Einstiegsvertrag über drei Jahre ausgestattet, teilte Jarmo Kekalainen, General Manager und Alternate Governor des Klubs am 2. April mit. Berni war in der sechsten Runde an Nummer 159 beim NHL Draft 2018 von den Blue Jackets ausgewählt worden.

Berni erzielte in der vorzeitig abgebrochenen Saison 2019/20 elf Punkte (4 Tore, 7 Assists) und erreichte einen +/-Wert von +8 in 45 Spielen mit den ZSC Lions in der Schweizer Nationalliga (NLA). Im Durchschnitt bekam Berni 16:41 Minuten Eiszeit pro Spiel. Er setzte Karriere-Bestmarken bei den Toren, Punkten, beim Plus/Minus-Wert sowie bei den absolvierten Spielen und er war zweitbester Torschütze unter den Verteidigern des Teams.

Der aus Männedorf stammende Berni stand im Natikader der Schweiz bei verschiedenen internationalen Turnieren. Er spielte bei den IIHF Junioren-Weltmeisterschaften 2018, 2019 und 2020, hatte das Kapitänsamt beim Turnier 2020 inne und wurde sowohl beim Turnier 2019 als auch beim Turnier 2020 zu den drei besten Spielern seiner Mannschaft ernannt. Berni nahm ebenso bei den IIHF-U18-Weltmeisterschaften 2017 und 2018 für die Schweiz teil.

(Text: www.nhl.com/de/news; Foto: ZSC Lions)

Zwei wichtige Ausbildner verlassen die Lions

Mit Henryk Gruth und Richi Jost (im Bild) verlassen zwei ausgewiesene Experten die Juniorenabteilung der Lions Organisation. Durch ihre Hände liefen bestimmt vierzig noch heute Spitzeneishockey treibende (K&S) Talente. Sie waren und sind die Basis für eine Ausbildung, die allen andern Schweizer Vereinen zum Vorbild und „State of the Art“ wurde. Richi Jost wird nach einer langen Reise, deren Anfang gerade ziemlich in den Sternen steht, bei den Lions wieder eine Stelle antreten. Der Pole Gruth bleibt in seinem Heimatland, wohin er vor der Schliessung der Grenzen zurückkehrte. Wer mehr erfahren will über die Karriere und die Heimkehr von Henryk Gruth, lese den Artikel im Tages-Anzeiger. Viel Spass.

Die K&S Zürich bedankt sich bei den beiden für die hervorragende Arbeit mit den Junioren und die gute, erfolgreiche Zusammenarbeit.

Der Virus als Chance?

Zurzeit werden wir überrannt von schlechten Nachrichten und bedrohlichen Aussichten. Der  Zukunfts- und Trendforscher, Publizist und Visionär, Matthias Horx, widersetzt sich diesem Trend. In seiner Corona-Rückwärts-Prognose: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise „vorbei” ist,  wagt er einen optimistischen und zuversichtlichen Blick in die nahe und fernere Zukunft:

„Vielleicht war der Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt. Aber sie kann sich neu erfinden.“

Allenfalls kann Ihnen der Text neue Impulse vermitteln – zum Nachdenken regt er bestimmt an.

So geht es vielen unserer Schülerinnen & Schüler

Die Olympischen Spiele 2020 wurden um ein Jahr verschoben. Viele Sportlerinnen und Sportler haben fast vier Jahre (oder eigentlich mehr) auf dieses Ziel hingearbeitet. Nun stehen Sie vor einem Verdikt, das sie ausserordentlich herausfordert. Und so wie Stefan Küng, der Radprofi mit Medaillenchancen, es im Tages-Anzeiger zusammenfasst, so geht es wohl momentan vielen unserer K&S Schülerinnen und Schüler: „Damit sind fast alle meine Saisonziele weg. Es wäre übertrieben zu sagen, ich fiele jetzt in ein Loch. Aber es gibt ein Vakuum, wo die Ziele waren, wo die ganze Motivation war. Die waren nämlich immer im Hinterkopf, wenn ich trainieren ging.“ Diesem Umstand muss man bei der Begleitung unserer Jugendlichen unbedingt auch Rechnung tragen. Es ist nämlich eine zusätzliche Ebene nebst der Schuleinstellung, der sozialen Eingeschränktheit und dem reduzierten Trainingsaufwand von der sie betroffen sind, weil immer noch völlig unklar ist, wie die (nahe) Zukunft im ausserschulischen Bereich aussehen wird.

Olympiade 2024 als Ziel

Der ehemalige K&S Schüler und Wasserspringer, Aron Brun, hat bei den Junioren bereits mehrere Schweizermeistertitel und eine Europameisterschaftsmedaille (Silber) gewonnen. Jetzt möchte er es an die Olympischen Spiele in Paris schaffen. Ein hohes Ziel mit vielen Entbehrungen. Wie er das packen will und welche Chancen sein Trainer sieht, erfahren sie in einem Porträt, das im „Zürisport“ (März 2020) erschienen ist. Viel Spass beim Lesen!