Wir sind auch ein Hamburger

Der ehemalige K&S Schüler, Miro Muheim, befindet sich mit dem Hamburger SV auf Aufstiegskurs. Der inzwischen 23-jährige Miro ist seit vergangenem Sommer vom FC St. Gallen ausgeliehen und figuriert als linker Aussenverteidiger meistens in der Startaufstellung.

Der K&Sler gibt in der Gratiszeitung „20 Minuten“ Auskunft über das Leben in Deutschland, die zweite Bundesliga und seine Zukunft. Gerne präsentieren wir Ihnen das Gespräch unseres Schülers: Artikel 20Minuten. Viel Spass beim Lesen!

Doppelzweiter in Davos

Unser Snowboardcrack, Timon Stalder, ist nicht nur ein exzellenter Boardercrosser, sondern weiss sich auch in den Freestyle Wettbewerben zu beweisen. Am Davos Open 2022 wurde Timon sehr guter Vierter im Slopestyle und holte sich am Sonntag in der Halfpipe grossartiges Silber. Überglücklich durfte er zudem mit dem zweiten Platz im Overall Ranking einen weiteren Preis in Empfang nehmen. Das verspricht Grosses für die kommenden SBX Events.

Wir gratulieren herzlich und drücken feste die Daumen!

Olympiadiplom für die K&S

Noch haben wir nie eine Olympiamedaille gewonnen. Aber wir nähern uns diesem äusserst hohen Ziel mit grossen Schritten. Heute schaffte es die ehemalige K&S Schülerin, Melanie Hasler, in die Diplomränge und wurde tolle siebte. Die junge Bobpilotin startet in China im Zweierbob zusammen mit Nadja Pasternack. Zudem tritt sie im Monobob an. Diese Disziplin wird in Peking zum ersten Mal auch an Olympischen Spielen ausgetragen – exklusiv bei den Frauen. Im Monobob schaffte es Hasler nun mit einer beherzten Fahrt im vierten Lauf zum Diplom. Herzliche Gratulation!

Vom Volleyball-Talent zur Bobpilotin

«Da habe ich gemerkt, dass ich eine Medaille gewinnen kann», so Hasler und lacht. «Ich war auch ein wenig überrascht, das muss ich zugeben.» Da die Strecke neu sei, hätten alle Athletinnen die gleichen Bedingungen. Hasler will aber nicht zu optimistisch sein. «Klar, eine Medaille ist möglich», so das junge Schweizer Sporttalent, «ein Olympia-Diplom wäre aber auch schon unglaublich.»

Unglaublich. Das ist auch ein wenig die Geschichte, wie die Aargauerin Bobpilotin wurde. Jahrelang spielte Hasler Volleyball – und das auf einem Top-Niveau. Mit 13 trainierte sie siebenmal in der Woche (und besuchte die K&S Zürich), später gehörte sie im Beach­volleyball zum hoffnungsvollen Nachwuchs. Und dann kam Christoph Langen, der zweifache Bob-Olympiasieger aus Deutschland. Langen war 2017 Nachwuchsnationaltrainer der Schweizer Bobfahrer und auf der Suche nach neuen Talenten.

«Alle meinten: Ich muss Bob fahren»

In einem Sportlager in Tenero wurde die Sprungkraft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemessen. Und Hasler? Die überzeugte – und wie. Mitbekommen hat sie das nicht gleich. Das erste Mal habe sie davon gehört, als ihr Volleyball-Nationaltrainer in einem Training zu ihr kam. «Ich dachte, das sei ein schlechter Scherz. Ich wusste gar nicht, dass meine Sprungkraft für den Bobsport besser geeignet war», so die 23-Jährige.

«Alle meinten: Ich muss Bob fahren, ich muss diesen Sport ausprobieren. Und ich dachte einfach: Bob? Langen will mich verarschen», erzählt Hasler lachend. Dann gab sie sich aber einen Ruck und probierte die für sie neue Sportart aus. Schnell merkte sie: «Das will ich immer machen.» Hatte Hasler keine Angst? «Das erste Mal schon. Ich hatte eigentlich nur einen Gedanken: Hoffentlich stürze ich nicht.» Doch die Freude sei sofort da gewesen. Und mittlerweile habe sie auch keine Angst mehr. «Dazu habe ich doch gar keine Zeit. Wenn ich fahre, muss ich mich völlig konzentrieren. Jede Bewegung muss passen, Millimeter entscheiden, Hundertstel.»

Daheim liefen alle mit Maske rum – wegen Corona

Hasler setzt also alles auf eine Karte. Obwohl sie sich unerwartet schnell für die EM und WM qualifizierte, war es für sie nie leicht, finanziell zu überleben. Bobsport ist teuer. Ein neuer Schlitten kostet schnell einmal mehr als 60’000 Franken. Das Material ist entscheidend, der Zeitaufwand ist gross. Oder wie Hasler erklärt: «Es gibt nur Vollgas, man ordnet dem Bobfahren alles unter. Im Winter ist man eigentlich ein halbes Jahr weg. Ausser an Weihnachten ist man vielleicht mal daheim.»

Hasler ist Sportsoldatin, das hilft ihr finanziell. Später will sie ins Zeitmilitär. «Dann kann ich mich weiter voll auf den Sport konzentrieren», so die Aargauerin. Im Gespräch merkt man, dass sie einen Plan hat. Sie weiss, was sie will und wie sie ihre Ziele erreichen kann. Auch für Olympia ordnete sie alles unter. Gegen eine mögliche Corona-Ansteckung unternahm sie alles. «Vor meinem Abflug liefen wir daheim alle mit Maske rum, ich benutzte mein eigenes Bad.» Am Sonntag um 2.30 Uhr (Schweizer Zeit) gilt es ernst für Hasler. Dann heisst es für die Medaillenhoffnung: Den Eiskanal runter mit über 130 km/h. Hasler: «Schön!» (Bericht aus 20Minuten)

K&S Schüler verbessert Uraltschweizerrekord

Jonas Raess, ehemaliger K&S Schüler im Schulhaus Neumünster, hat beim Hallen-Meeting in Boston geglänzt. Der 27-Jährige des LC Regensdorf verbesserte über 5000 m in 13:07,95 Minuten den 1985 aufgestellten Schweizer Indoor-Rekord von Markus Ryffel, eine Schweizer Leichtathletiklegende, um mehr als 26 Sekunden und erfüllte damit bereits die Limite für die WM im Juli im amerikanischen Eugene. Vor einer Woche hatte unser Jonas bereits den Schweizer Rekord über 3000 m an sich gerissen.

Herzliche Gratulation, Jonas. Wir drücken dir die Daumen für weitere Höhenflüge!

Herrlicher Schneetag bei perfektem Wetter

K&S Schneetag ist, wenn der Schulleiter mit dem Snowboard unter dem Arm zum Hauptbahnhof Zürich radelt, die SBB Züge mit Brettern vollgestopft sind und alle Gesichter unserer Schüler*innen vor Freude leuchten und strahlen. Endlich wieder einmal ein besonderer Tag für unsere maskengeplagten Kids, den sie in vollen Zügen geniessen konnten. Das Bild widerspiegelt all das Gesagte. Was haben wir das unseren Schüler*innen gegönnt!

 

K&S Balletttänzerin mit Engagement

Seit mehreren Wochen gehen wir in regelmässigen Abständen der Frage nach, was unsere Tanztalente nach der K&S machen. Zum Teil werden wir fündig. Beispielsweise im Falle von Laura Flügel, die nach ihrer Ausbildung an der TaZ seit der Spielzeit 2021/22 Mitglied des Junior Ballet Antwerpen ist:

„Das 2019 von Alain Honorez und Irma Swijnen gegründete Junior Ballet Antwerp präsentiert sich als vorprofessionelles Ausbildungsprogramm in Form einer Junior-Ballettkompanie. Aufbauend auf dem bahnbrechenden Erbe von Jeanne Brabants will die JBA als unabhängige Organisation agil bleiben und sowohl klassische als auch zeitgenössische Tanztechniken anbieten. JBA richtet sich an junge, talentierte Tänzerinnen und Tänzer zwischen 17 und 21 Jahren, die nach einer gründlichen Ausbildung eine sehr gute Balletttechnik beherrschen und nun eine Karriere als professionelle Tänzerin oder professioneller Tänzer anstreben. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, jungen Menschen zu helfen, die Lücke zwischen ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Laufbahn zu schließen. Über einen Zeitraum von zwei Jahren nehmen diese Nachwuchskünstler an exklusiven Workshops teil, die von renommierten Trainern und Tanzexperten geleitet werden. Eigens für sie kreierte Choreographien von international renommierten und jungen Nachwuchschoreographen vermitteln ihnen die nötige Bühnenerfahrung. Darüber hinaus unterstützt das Team sie bei der Verwirklichung ihrer beruflichen Ziele. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung ihrer künstlerischen und technischen Fähigkeiten mit dem Ziel, optimal auf den Einstieg in die anspruchsvolle Tanzwelt vorbereitet zu sein.“

Wer noch ein bitzeli mehr erfahren will über Laura, dem sei diese Seite empfohlen: TaZ LF.

Wir drücken Laura die Daumen, dass sie ihren Weg weiterhin erfolgreich gestalten kann und als Tänzerin viele Bretter, welche die Welt bedeuten, unter ihre Füsse nehmen darf!