Erstmals aus eigener Kraft an eine EM

Die ehemalige K&S Schülerin Liva Zaugg schaffte Sporthistorisches. Erstmals überhaupt nimmt die Frauen-Nationalmannschaft im kommenden Spätsommer an einer Endrunde teil.

Die Schweiz mit der Aussenangreiferin Livia verdiente sich das EM-Ticket in der entscheidenden Partie gegen Österreich mit einem überzeugenden Start. Zwei Sätze hätten der Schweiz bereits genügt. Und eben diese zwei Satzpunkte sicherte sich Livias Team vor über 1100 Zuschauern in der stimmungsvollen Atmosphäre in Schönenwerd gleich zu Beginn mit 25:23 und 25:22. Dass die Schweiz die Partie hinterher noch aus der Hand gab und im fünften Satz im Tiebreak unterlag, hatte auf die Feierlaune bei Livia und Co. keinen Einfluss.

Vielleicht noch dies: Timo Lippuner, der vor einiger Zeit unsere K&S Volleyballerinnen zusammen mit Bruno Zürcher (noch immer Trainer im Leistungszentrum Zürich) trainierte, ist übrigens inzwischen der Natitrainer der erfolgreichen Volleyfrauen.

Die Gruppenauslosung für den dezentral in Polen, Ungarn, der Slowakei und der Türkei ausgetragenen kontinentalen Titelkampf erfolgt morgen Mittwoch, 23.1.2019, in der türkischen Hauptstadt. In diesem Jahr nehmen erstmals 24 statt wie bisher 16 Nationen an der EM-Endrunde teil. Alle Fans können die Auslosung auf EuroVolleyTV oder der CEV-Facebook-Seite im Livestream verfolgen.

Für Livia, die bis anhin auf knapp 30 Länderspiele  kommt, wird die Endrunde selbstredend das Karriere-Highlight sein. Zur Vorbereitung reist die NLA-Spielerin von SM‘ Aesch Pfeffingen mit der Nationalmannschaft im Mai ans weltbekannte Volley Masters nach Montreux und anfangs Juli an die Universiade nach Neapel.

(Text: grösstenteils von der Homepage der United School of Sports; Bild: Facebook Swiss Volley)

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