Hauchdünne Niederlage gegen Deutschland vor Rekordkulisse

Zwei ehemalige K&S Schüler, Luka Maros und Cedrie Tynowsky, spielten mit bei diesem geschichtsträchtigen Spiel und gehören inzwischen zum Stamm der Nationalmannschaft.Herzliche Gratulation. Und irgendwann wird’s gegen den Grossen aus dem Norden klappen Jungs!Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft verliert das EM-Qualifikationsspiel gegen den amtierenden Europameister und Olympia-Dritten Deutschland denkbar knapp und letztlich unglücklich mit 22:23 (11:12). Vor begeisterten 1040 Zuschauern (neuer Schweizer Handball-Zuschauerrekord) hätte das Schlussresultat im Zürcher Hallenstadion genauso gut umgekehrt lauten können. Die Schweiz machte grossartige Werbung für den Handballsport und verpasste die nicht unverdiente Sensation eines Punktgewinns gegen den Favoriten nur hauchdünn.Das junge Schweizer Nationalteam von Trainer Michael Suter musste zu Beginn vorerst auf ihren Superstar Andy Schmid verzichten, der nach einer Virus-Erkrankung in den letzten Tagen noch nicht ganz im Vollbesitz seiner Kräfte war. Dennoch starteten die Schweizer hervorragend, lagen zwar in der gesamten ersten Halbzeit nie in Führung, liessen Deutschland aber nie entscheidend davon ziehen.Beim Stande von 4:4 nach acht Minuten scheiterte Lukas von Deschwanden zweimal innert wenigen Sekunden am starken Deutschland-Torhüter Andreas Wolff und verpasst somit die erstmalige Führung gleich doppelt. In der Folge nutzte Deutschland die einzige (kurze) Schweizer Schwächephase innert sechs Minuten zu einer 8:4-Führung.Nachdem Andy Schmid in der 12. Minute erstmals auf den Platz gekommen war, ging ein zusätzlicher Ruck durch die Schweizer Mannschaft. Die jungen, kämpferisch grossartigen Eidgenossen stellten den Anschluss kontinuierlich wieder her und glichen kurz vor der Pause zum 11:11 aus und gingen mit einem denkbar knappen 11:12 Rückstand in die Halbzeit.Im zweiten Durchgang stand die Partie bis zur letzten Sekunde absolut auf Messers Schneide. 13 Minuten vor Schluss gelang der Schweiz durch Cédrie Tynowski die erstmalige Führung (20:19). Sieben Minuten vor dem Spielende traf Luka Maros zum 21:20, vier Minuten vor Schluss Pascal Vernier zum 22:21. Nun war die Sensation greifbar nahe. Der Schweizer Torhüter Nikola Portner (22) zeigte in seinem bereits 50. Länderspiel eine Vielzahl von starken Paraden und liess zudem keinen einzigen Penaltytreffer zu.Der Schweiz fehlte genau in der dramatischen Schlussphase das nötige Quäntchen Glück, welches dafür Deutschland beanspruchen durfte und 50 Sekunden vor Schluss durch Steffen Weinhold den Siegtreffer (und die erstmalige Führung seit 14 Minuten) erzielte. Den letzten Schuss im letzten Angriff setzte dann Luka Maros knapp neben das deutsche Tor. Mitentscheidend für das bittere Ende aus Schweizer Sicht waren mehrere kapitale Paraden von Deutschland-Torhüter Silvio Heinevetter in den Schlussminuten.Der Deutsche Nationaltrainer Dagur Sigurdson brachte es nach Spielschluss auf den Punkt. „Am Ende hatten wir das Glück auf unserer Seite. Wir waren am Limit, die Schweiz hat uns alles abverlangt, Hut ab vor dieser Mannschaft und der Leistung des Schweizer Nationalteams. Wir sahen zwei Mannschaften mit grosser Zukunft“, bilanzierte der umworbene Isländer, der mit Paris St-Germain in Verbindung gebracht wird.Michael Suter, Trainer des Schweizer Nationalteams, sprach von einem „Märchen ohne Punkte. Wir waren so nahe dran und zumindest ein Unentschieden wäre bis zuletzt möglich gewesen, selbst ein Sieg war greifbar“, so Suter. Einerseits zeigte er sich enttäuscht, gleichzeitig aber auch stolz und lobte den grossartigen Event. „Das war EIN Spiel auf dem Weg in die Zukunft“, schloss Suter.Das Fazit: die Schweiz überzeugte, ja begeisterte als bärenstarkes Kollektiv, in dem jeder einzelne Spieler aktiv Verantwortung übernahm und zu einem grossartigen Eindruck beitrug. Dem Team blieb die Krönung noch versagt, aber die Zukunft präsentiert sich selbst nach dieser unglücklichen Niederlage in einer prickelnden, fast schon historischen Atmosphäre wieder deutlich rosiger als noch vor wenigen Monaten.(Quelle: Meinrad Stöcklin sda und Bild: SHVAdrian Ehrbar)

Dreimal Gold für K&S-Tänzerin

Unsere Schülerin Natalie Cremar hat in den letzten Wochen gemeinsam mit ihrem Tanzpartner Philipp Hofstetter, auch ein ehemaliger K&S-Schüler, diverse Erfolge feiern können.An der Schweizer Meisterschaft in Frauenfeld (29.30. Oktober 2016) holten sie in der Kategorie Junior II sowohl im Zehn-Tanz, im Latin und im Standard eine Goldmedaille.An der Latin-Weltmeisterschaft in Kishinev, Moldawien, (15.16. Oktober 2016) erreichte das Paar in der Kategorie Junior II den sensationellen 17. Platz. Eine solch gute Platzierung hat in den letzten 20 Jahren kein Schweizer Paar erreicht. Den 24. Platz erreichten Natalie und Philipp an der Zehntanz-Weltmeisterschaft der Junioren II in Warschau, Polen (5.6. November 16). All diese Resultate spiegeln die Topform des Paares. Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg. Anbei ein Text für die Lokalpresse Gunzgen (SO), welcher den grossen Aufwand von Natalie skizziert. Viel Spass beim Lesen!(Photo von Reinhard Egli; http://www.move-pix.com)

Was bedeutet Golf für mich?

Was es heisst, sich mit allen Schwierigkeiten, Problemen und Freuden für seine ausserschulische Disziplin einzusetzen, hat eine Schülerin in einem kurzen Exkurs versucht darzustellen. Wir sind der Meinung, das ist ihr eindrücklich gelungen und deshalb wollen wir Ihnen diesen Text nicht vorenthalten. Viel Spass beim Lesen:Natürlich wurde mir die Frage, weshalb ich Golf spiele schon tausend Mal gestellt. Bei den meisten antworte ich dann ziemlich oberflächlich, da man es nicht so einfach erklären kann. Ich investiere natürlich sehr viel Zeit, Geld und Nerven in diesen Sport und dies mache ich auch gerne. Trotzdem habe ich mich jetzt noch einmal genau gefragt weshalb dieser Sport? Als ich sechs Jahre alt war machte ich meine ersten Erfahrungen mit einem Golfschläger. Mit 10 Jahren spielte ich schon mein erstes Turnier. Als ich mit 11 Jahren dann regelmässig U12 Turniere spielte, wollte ich unbedingt gute Resultate erzielen. Ich hatte schon damals einen gewissen Ehrgeiz. Aus den U12 Turnieren wurden dann U14- und Club Turniere. Danach Meisterschaften, U16 und internationale Turniere. Das Ganze entwickelte sich rasend schnell. In dieser Zeit ist mir gar nicht aufgefallen, wie wichtig mir dieser Sport wurde. Es ist ziemlich schwierig zu erklären, was es bedeutet, wenn einem ein Sport wichtig ist. Ich kann es nur so erklären, dass Golf zuerst eine Art Freundschaft war, irgendwann verliebte ich mich in den Sport und nun bin ich in einer Beziehung mit ihm. Was heisst eine Beziehung zu führen? Es heisst natürlich, Kompromisse zu schliessen, auf die Zukunft zu vertrauen und Zeit zu investieren. Natürlich investiere ich mehr Zeit in den Sport, als ich in eine Beziehung stecken könnte, da es auch eine Art Zweitberuf ist. Auch wenn es eigentlich ja nur „Ein Spiel“ ist, zerreisst es mir manchmal das Herz. Man weiss, wie viel man in die Technik, ins Mentale und Physische gesteckt hat und doch spielt man manchmal einen absoluten Müll zusammen. Im Golf dauert natürlich das Leiden ein wenig länger als bei anderen Sportarten. Im Golf muss man egal wie schlecht man spielt, die 18 Loch beenden. Viereinhalb Stunden können einem, wenn man nicht gut spielt, unglaublich lange vorkommen. Speziell am Golf ist aber, dass man sich praktisch immer wieder retten kann. Man hat viereinhalb Stunden Zeit sein ganzes Potenzial herauszuholen. Wichtig im Golf ist natürlich auch das Mentale. Die Kunst, sich nicht aufzuregen über misslungene Schläge und die Guten im Gedächtnis zu speichern, mag vielleicht einfach klingen, ist es aber überhaupt nicht. Ich liebe meinen Sport, auch wenn ich manchmal alles hinwerfen könnte. Ich habe auch ganz und gar nicht immer Lust auf Trainings an heissen Sommertagen und trotzdem gehe ich. Dies, glaube ich, ist der grösste Beweis, dass sich all die Bemühungen lohnen. Ich bin nicht bereit aufzugeben, um keinen Preis und keinen misslungenen Tag. Ich habe viel mehr den Reiz und Ehrgeiz, es nächstes Mal besser zu machen; aus den schlechten Schlägen und Ereignissen zu lernen und aus den guten Selbstbewusstsein zu nehmen. Im Moment gebe ich mehr an diesen Sport, als ich noch zurückbekomme, doch irgendwann wird sich dies ändern. Ich bin überzeugt, dass ich mit viel Training dahin kommen kann, wo ich hin will. Golf bedeutet für mich, viele Enttäuschungen, viele verpasste Events, viele Trainings, Fleiss, aber auch viel Spass, Erfolge, sonnige Tage, Erfahrungen, Zufriedenheit und Leidenschaft.Ich hoffe und glaube daran, eines Tages eine gute Spielerin zu werden, nicht nur wegen des Erfolges oder weil man damit gutes Geld macht, viel mehr weil ich meine Leidenschaft, mein Hobby als Beruf ausüben kann. A.C., 15 Jahre, verlässt die K&S Zürich nach drei erfolgreichen Schul- und Sportjahren.

Das Anmeldeverfahren läuft

Ab jetzt bis zum 31. Januar 2017 kannst du dich für die K&S Zürich bewerben. Alles Wichtige findest du auf unserer Homepage unter „Anmeldung“.Wir freuen uns auf dein Dossier!