Schulgeld: Erfreuliche Mitteilung aus dem Zürcher Kantonsrat

Der Zürcher Kantonsrat hat am 3. März 2014 diskussionslos beschlossen, dass die Wohngemeinden das Schulgeld für Sekundarschülerinnen und -schüler, die eine Kunst- und Sportschule im Kanton Zürich besuchen, übernehmen müssen.Wann diese Regelung in Kraft tritt, ist uns noch unklar. Die Kunst- und Sportschulen im Kanton Zürich bieten talentierten Schülerinnen und Schülern im Bereich Sport, Musik oder Tanz die Möglichkeit, Schule und Sport zu kombinieren. Aufgenommen werden junge Talente nach Abschluss der Primar- oder aus der Sekundarstufe.Zurzeit gibt es drei derartige Schulen im Kanton. Die Kunst und Sportschule Zürcher Oberland in Uster bietet 65 Ausbildungsplätze an, an der K&S in der Stadt Zürich sind es 185 Ausbildungsplätze und in der Talentklasse in Winterthur sind es 22 Plätze. Die Trägergemeinden dieser Schulen verlangen in der Regel Schuldgeld.Mit der vom Regierungsrat vorgeschlagenen Änderung des Volksschulgesetzes werden die Wohngemeinden der betroffenen Schülerinnen und Schüler verpflichtet, die Kosten für diese Ausbildungen zu übernehmen. Viele Gemeinden tun dies bereits jetzt freiwillig. Gemäss Bildungsdirektion hat die Änderung zudem geringe finanzielle Auswirkungen.

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