Schulgeldzahlungen für die Gemeinden schon bald Pflicht?

Der Zürcher Kantonsrat will, dass die Wohngemeinden das Schulgeld für Sekschülerinnen und -schüler, die eine Kunst- und Sportschule im Kanton besuchen, übernehmen. Er wird der entsprechenden Gesetzesänderung in der Schlussabstimmung in vier Wochen deshalb klar zustimmen.Die Kunst- und Sportschulen im Kanton Zürich bieten talentierten Schülerinnen und Schülern im Bereich Sport, Musik oder Tanz die Möglichkeit, Schule und Sport zu kombinieren. Aufgenommen werden junge Talente nach Abschluss der Primar- oder aus der Sekundarstufe.Zurzeit gibt es drei derartige Schulen im Kanton. Die Kunst und Sportschule Zürcher Oberland in Uster bietet 65 Ausbildungsplätze an, an der K&S in der Stadt Zürich sind es 185 Ausbildungsplätze und in der Talentklasse in Winterthur sind es 22 Plätze. Die Trägergemeinden dieser Schulen verlangen in der Regel Schuldgeld.Mit der vom Regierungsrat vorgeschlagenen Änderung des Volksschulgesetzes werden die Wohngemeinden der betroffenen Schülerinnen und Schüler verpflichtet, die Kosten für diese Ausbildungen zu übernehmen. Viele Gemeinden tun dies bereits jetzt freiwillig. Gemäss Bildungsdirektion hat die Änderung zudem geringe finanzielle Auswirkungen.

Zurück